Kostenhebel
Umzugskosten sparen: die Hebel, die den Betrag wirklich senken
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Sparen lässt sich bei einem Umzug an drei Stellen, und nur an drei: an der Menge, die mitfährt, am Zeitpunkt des Termins und an der Arbeit, die Sie selbst übernehmen. Wer stattdessen am Stundensatz feilscht, holt ein paar Euro heraus und verliert sie am Umzugstag wieder, weil die Mannschaft knapp gerechnet ist. Diese Seite nennt sechs Hebel in der Reihenfolge ihrer Wirkung, sagt bei jedem, woran er hängt, und benennt zwei Sparversuche, die regelmäßig mehr kosten als die Leistung, die sie ersetzen sollen.
- Die Menge bewegt den Betrag stärker als jeder Nachlass auf den Stundensatz
- Selbst packen spart am meisten, selbst fahren spart am wenigsten
- Ein Termin in der Monatsmitte mit vier Wochen Vorlauf ist der günstigste Termin
- Zwei Fahrten mit Zwischenlager sind oft billiger als eine Fahrt mit zu großem Wagen
Worauf Sie sich verlassen
Warum diese Zahlen stehen bleiben
Alles, was auf dieser Seite gerechnet wird, steht genauso in unserer Preisliste. Was danach noch hinzukommen kann, steht vor Ihrer Zusage als eigene Zeile im Angebot.
- Gefahren wird
- Gefahren wird mit den eigenen Fahrzeugen, nicht mit einem Mietwagen vom Vortag
- Weite Strecken
- Weite Strecken fahren wir mit immer denselben Partnerbetrieben, nicht mit wechselnden Subunternehmen
- Je Kubikmeter
- Je Kubikmeter Ladung haften wir mit 620 Euro, so steht es in Paragraf 451e HGB
- Büro geht
- Das Büro geht Montag bis Freitag, 09:00 bis 18:00 Uhr ans Telefon, das Formular nimmt zu jeder Stunde an
Sechs Hebel, nach Wirkung geordnet
| Hebel | Wirkung auf die Summe | Woran er hängt |
|---|---|---|
| Menge verkleinern | Am größten, weil Fahrten, Stunden und Wagengröße zugleich sinken | Nebenräume vor dem Aufmaß öffnen |
| Selbst packen | Groß, entspricht der Arbeitszeit mehrerer Kräfte | Drei Wochen Vorlauf und genug Kartons |
| Material lieber leihen als kaufen | Mittel, wächst mit der Zahl der Kartons | Rückgabe, sobald der Umzug durch ist |
| Den Termin in die Monatsmitte schieben | Mittel, über die freie Auswahl an Zusammenstellungen | Ein beweglicher Mietvertrag |
| Zwischenlager statt doppelter Miete | Mittel bis groß, sobald Wochen zu überbrücken sind | Die Fahrt wird getrennt gerechnet |
| Einfache Möbel selbst zerlegen | Klein bis mittel, bei Pressspan nahe null | Werkzeug und ein Beutel je Möbelstück |
Die Reihenfolge stammt aus der Nachrechnung abgeschlossener Aufträge, nicht aus einer Faustformel. Bei sehr kleinen Umzügen rutscht der Termin nach oben, weil dort die Anfahrt einen größeren Anteil hat.
Der größte Hebel ist die Menge, nicht der Preis je Stunde
Wo die Kubikmeter unbemerkt entstehen
- Nebenräume, die beim Aufmaß niemand aufschließt, weil sie nicht zur Wohnung gezählt werden
- Doppelte Möbel, für die am neuen Ort ohnehin kein Platz vorgesehen ist
- Bücher und Jahrgänge von Zeitschriften, weil sie viele Kartons und viel Tragkraft binden
- Große Pflanzkübel samt Erde, die ein eigenes Tragepaar für sich beanspruchen
- Alte Elektrogeräte, die als Ladung mitfahren und am Ziel trotzdem entsorgt werden
- Pressspanmöbel, deren zweiter Aufbau mehr kostet als ein gebrauchtes Ersatzstück
Fast jede Anfrage beginnt mit der Frage nach dem Stundensatz. Das ist verständlich, weil es die einzige Zahl ist, die sich vor dem Termin vergleichen lässt. Sie ist aber die kleinste der Größen, die am Ende zusammenkommen. Zwei Euro Unterschied je Stunde und Kraft ergeben bei einem Tag mit drei Kräften rund fünfzig Euro. Zehn Kubikmeter weniger Ladung ergeben eine Fahrt weniger, mindestens eine Stunde Verladen weniger und oft einen kleineren Wagen, und das sind mehrere hundert.
Volumen entsteht selten dort, wo man es vermutet. Nicht das Sofa ist das Problem, sondern alles, was sich über Jahre in Räumen angesammelt hat, die beim Aufmaß niemand aufschließt, weil sie nicht zur Wohnfläche zählen. Der Keller, der Dachboden, die Garage, der Schuppen, die zweite Garnitur Gartenmöbel, die Kartons, die beim letzten Umzug schon nicht geöffnet wurden. Zwei gleich große Wohnungen können beim Volumen um das Doppelte auseinanderliegen, und die Rechnung folgt dem Volumen.
Deshalb lohnt der Blick in diese Räume vor dem Aufmaß und nicht danach. Was dort steht und nicht mitkommt, muss weder verpackt noch getragen noch gefahren werden. Es taucht in keiner der drei Größen mehr auf, aus denen sich der Betrag zusammensetzt.
Selbst packen spart viel, selbst fahren spart fast nichts
Von allen Arbeiten, die Sie uns abnehmen können, hat das Packen das beste Verhältnis. Eine Packhilfe steht bei uns mit ab 22 € je Stunde in der Liste, und ein Zweipersonenhaushalt bindet zwei Kräfte gut einen Arbeitstag. Dieselbe Arbeit über drei Wochen abends verteilt kostet Sie Zeit, aber kein Geld, und sie gelingt auch ohne Übung. Nötig sind nur genug Kartons, Papier und eine Beschriftung, die am Zielort noch zu lesen ist.
Material zu leihen statt zu kaufen ist der zweite stille Posten. Ein gekaufter Karton schlägt mit 1,65 € je Stück zu Buche, derselbe Karton als Leihgut mit 0,80 € je Woche und Stück. Bei sechzig Kartons und zwei Wochen Leihdauer liegt dazwischen eine zweistellige gegen eine dreistellige Summe. Geliehen wird geliefert und nach dem Umzug wieder abgeholt, was zugleich das Problem löst, wohin die leeren Kartons danach gehören.
Beim Fahren kippt die Rechnung. Ein Mietwagen für einen Tag, der Sprit, die Kaution, zwei Tankfüllungen und die Zeit für Abholen und Zurückbringen liegen nahe an dem, was ein Wagen mit Fahrer für denselben Tag kostet. Dazu kommt, dass ein ungeübter Fahrer mit einem hohen Kastenwagen auf abschüssigem Pflaster genau in der Lage ist, für die ein Schadensfall gemacht ist. Wer hier spart, spart am falschen Ende.
Der Termin kostet Geld, bevor überhaupt jemand packt
Termine, die regelmäßig teurer werden
- Die letzten drei Tage des Monats, weil dort die meisten Mietverträge enden
- Der erste Werktag nach einem Feiertag, weil sich davor zwei Tage stauen
- Jeder Termin mit weniger als einer Woche Vorlauf
- Ein Termin, an dem an beiden Adressen gleichzeitig gearbeitet werden soll
Umzugstermine verteilen sich nicht gleichmäßig über den Monat. Mietverträge enden fast immer zum Monatsletzten, und deshalb drängt sich alles auf die letzten drei und die ersten zwei Tage. In dieser Zeit sind Wagen und Mannschaften knapp, und knappe Kapazität ist in jedem Gewerbe teurer als freie. Das ist kein Zuschlag, den jemand erhebt, sondern der Grund, warum in diesen Tagen nur noch die größere Zusammenstellung frei ist.
Wer seinen Termin in die Monatsmitte legen kann, bekommt die größere Auswahl und die ruhigere Planung. Das gilt doppelt, wenn zwischen alter und neuer Wohnung ein paar Tage Luft liegen: dann lässt sich ein Teil der Ladung vorziehen, und der eigentliche Umzugstag wird kürzer. Unsere Termine liegen innerhalb der Bürozeiten, Montag bis Freitag, 09:00 bis 18:00 Uhr. Ihre Anfrage nimmt das Formular zu jeder Stunde an.
Der zweite Zeithebel ist der Vorlauf. Vier Wochen vorher ist jede Zusammenstellung noch frei, jede Menge noch veränderbar und jede Materialbestellung noch pünktlich. Drei Tage vorher bleibt übrig, was übrig ist, und das ist selten das Günstigste.
Zwei Fahrten können billiger sein als eine
Die Annahme, eine einzige große Fahrt sei immer die günstigste, hält selten. Ein Wagen, der zu drei Vierteln leer bleibt, kostet seine Stunden trotzdem. Umgekehrt erzwingt eine Ladung, die knapp nicht hineinpasst, eine zweite Anfahrt zu einer Tageszeit, in der die Mannschaft schon müde ist. Beides kostet mehr als eine Aufteilung, die vorher feststeht.
Liegen zwischen Auszug und Einzug Tage oder Wochen, ist das Zwischenlager der günstigere Weg. Ein Abteil mit zehn Kubikmetern steht bei uns mit ab 12 € am Tag in der Liste, die Fahrt dorthin und später weiter mit ab 82 € je Fahrt. Das lohnt sich, sobald der Termin sonst nur mit einer doppelten Miete oder einer Woche im Hotel zu halten wäre. Für den Preis des Abteils spielt es keine Rolle, wo es steht, weil die Fahrt getrennt gerechnet wird.
Zerlegen und Aufbau: wo die Eigenarbeit sinnvoll aufhört
Zerlegen ist die zweite Arbeit, die sich teilen lässt. Was Sie selbst auseinandernehmen, zahlt niemand, und bei einem offenen Regal oder einem Lattenrost ist das auch die richtige Entscheidung. Bei allem, was tragend verschraubt ist, hoch ist oder aus Pressspan besteht, kippt die Rechnung: ein falsch gelöster Exzenterbeschlag macht aus einer Schrankwand Brennholz, und der Ersatz kostet ein Vielfaches des Montagesatzes von ab 29 € je Stunde.
Wir rechnen Montage entweder nach Zeit oder mit ab 32 € je Möbelstück ab, und zwar nach dem, was im Einzelfall günstiger ist. Welche Stücke sich lohnen, welche besser ganz getragen werden und welcher Zeitbedarf dahintersteht, steht ausführlich auf unserer Seite zu Abbau und Aufbau.
Zwei Sparversuche, die regelmäßig teurer enden
Der erste ist die zu kleine Mannschaft. Zwei Kräfte für eine Dreizimmerwohnung sind rechnerisch günstiger als drei, bis der Tag nicht mehr reicht. Dann laufen zusätzliche Stunden, das Treppenhaus wird langsamer, weil niemand mehr frisch ist, und am Abend steht die Hälfte noch im Wagen. Drei Kräfte, die um fünf fertig sind, kosten weniger als zwei, die um neun aufhören.
Der zweite ist das Angebot ohne Aufmaß. Eine Summe, die am Telefon nach drei Fragen genannt wird, kann nur mit einem Sicherheitspuffer kalkuliert sein, oder sie ist ein Lockangebot mit Nachforderung. Beides merken Sie erst am Umzugstag. Das Aufmaß vor Ort kostet bei uns nichts und verpflichtet zu nichts, und es ist der einzige Weg zu einer Summe, die den Umzugstag übersteht.
Woran Sie ein Angebot erkennen, das hält
Diese sechs Zeilen gehören in jedes Angebot
- Das Volumen in Kubikmetern, von dem gerechnet wurde
- Die Zahl der Kräfte und ihre jeweilige Aufgabe
- Die Fahrzeuge mit Ladevolumen, nicht nur als Stückzahl
- Die Anfahrt, getrennt ausgewiesen
- Das Material mit Menge und Leihdauer
- Die Montagearbeiten, je Möbelstück oder nach Zeit
Ein belastbares Angebot nennt die Menge, von der es ausgeht, die Zahl der Kräfte, die Zusammenstellung der Fahrzeuge und jede Nebenleistung als eigene Zeile. Fehlt eine dieser Angaben, ist die Summe nicht vergleichbar, so niedrig sie auch aussieht. Zwei Angebote auf zwei verschiedene Volumenschätzungen sagen über den Preis gar nichts aus.
Fragen Sie außerdem, was passiert, wenn die Menge abweicht. Wir schreiben vor der Zusage hinein, welche Positionen hinzukommen können und mit welchem Betrag. Nach dem Umzugstag kommt keine Zeile mehr dazu. Genau das ist der Unterschied zwischen einem Festpreis und einem Kostenvoranschlag, und er steht nicht im Kleingedruckten, sondern in der Mitte der ersten Seite.
Rechnen wir Ihren Umzug einmal nach
Ein Aufmaß, eine feste Summe und eine Liste der Posten, die Sie selbst übernehmen können.
Angebot anfordernHäufige Fragen
Was uns zum Sparen am häufigsten gefragt wird
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Ist es günstiger, den Umzug auf zwei Tage zu legen?
Bei mehr als fünfzig Kubikmetern und engen Treppen fast immer, weil der zweite Tag mit frischer Mannschaft schneller läuft als eine Verlängerung am ersten. Bei einer Zweizimmerwohnung nicht: dort kostet die zweite Anfahrt mehr, als die Aufteilung einspart.
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Wie viele Kartons sollte ich wirklich bestellen?
Als Richtwert zwanzig Kartons je Person für Küche, Bad und Kleidung, dazu zehn je laufendem Regalmeter Bücher. Bestellen Sie lieber fünf zu viel als am Abend vorher zehn zu wenig zu haben. Geliehene Kartons, die unbenutzt zurückgehen, kosten nur ihre Leihwoche.
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Bringt es etwas, mehrere Angebote einzuholen?
Ja, aber nur, wenn alle vom gleichen Volumen ausgehen. Drei Angebote auf drei verschiedene Schätzungen sind nicht vergleichbar. Nennen Sie jedem Betrieb dieselbe Kubikmeterzahl und dieselbe Liste an Nebenleistungen, dann sagt der Vergleich etwas über den Preis.
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Kann ich nur Kräfte buchen und den Wagen selbst stellen?
Das geht, die Kräfte stehen mit ab 22 € je Stunde in der Liste, abgenommen werden mindestens zwei Stunden je Kraft. Sinnvoll ist es, wenn Sie einen passenden Wagen ohnehin zur Verfügung haben. Mieten Sie ihn extra dazu, ist die Zusammenstellung mit Fahrer meist günstiger, weil Abholung, Rückgabe und Kaution entfallen.
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Was ist der häufigste Fehler beim Sparen?
Zu spät anfragen. Alle wirksamen Hebel brauchen Vorlauf: die Menge muss durchgesehen werden, der Termin verschiebbar sein, das Packen verteilt werden, das Material rechtzeitig da sein. Wer eine Woche vor dem Auszug anruft, kann nur noch über den Preis reden, und das ist der Hebel mit der geringsten Wirkung.
Passt dazu
Das gehört häufig mit dazu
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